Wie kann Selbstständigkeit bei Neurodiversität gelingen?
am 19. / 20. September 2026
Kooperationsveranstaltung
Bundesvereinigung SeHT e.V./Katholisch Soziales Institut (KSI) Siegburg
WAS bedeutet „Neurodiversität“?
„Neurologisch“: Die Nervenzellen bestimmen unser Denken, Fühlen und Handeln.
Bei jedem Menschen sind sie unterschiedlich ausgeprägt. Sie geben uns einen ganz
persönlichen Start ins Leben.
„Diversität“ heißt „Vielfalt“.
Was soll mit diesem Begriff (- von Autismus-Gruppen erfunden -) ausgedrückt
werden? Die Erscheinungsformen von Autismus sollten nicht als „Störung“ betrachtet
werden, sondern als etwas „Natürliches“. Jeder Mensch soll als „natürlich und
wertvoll“ akzeptiert werden.
Was bedeutet der Begriff heute? Weil die Nervenzellen auch über AD(H)S, Lese-
Rechtschreibschwierigkeiten (LRS), Dyspraxie usw. bestimmen, ist der Begriff
„Neurodiversität“ auf alle Menschen ausgeweitet worden, die irgendwie von der
„neurotypischen“ Mehrheit abweichen.
Wie läuft das Leben weiter? Jeder muss sich entwickeln und sich mit passender
Förderung ein wenig den Erfordernissen in seiner sich ständig verändernden
Lebenswelt anpassen.
Wo gibt es finanzielle Hilfen für Förderung und Therapie? Was braucht jeder
dringend in seiner individuellen Lebenssituation mit AD(H)S, LRS usw. für sein
selbständiges Leben?
Unser Tagungsthema „Wie kann Selbstständigkeit bei Neurodiversität
gelingen?“ verbindet in Bezug auf die Besonderheiten der Menschen die
entlastende Haltung mit der klaren Handlung, die benötigten Hilfen im
medizinischen Bereich zu nutzen.
Ein Kinder- und Jugendprogramm wird während der gesamten Tagung angeboten.
Herzlich eingeladen sind alle am Thema Interessierten, ihre Familien, Fachkräfte,
Mitarbeiter*innen von unterstützenden Institutionen und alle Menschen, die den
Betroffenen mit Verständnis und Hilfe zur Seite stehen wollen.
Karl Gajewski
Vorsitzender der Bundesvereinigung SeHT e.V.
| Karl Gajewski Vorsitzender Bundesvereinigung SeHT e.V. | André Schröder Komm. Direktor des KSI |
